E-Finance Lab

Das E-Finance Lab (EFL) ist ein gemeinsam von Wissenschaft und Wirtschaft getragenes Institut für Grundlagen- und angewandte Forschung. Es analysiert drängende Fragen im Zusammenhang mit der Industrialisierung des Finanzdienstleistungssektors sowie der Neuausrichtung von E-Finance-Wertschöpfungsketten und erprobt entsprechende Lösungsansätze.

Im EFL sind rund 25 Forscherinnen und Forscher in drei Layern organisiert:

  • Customers in E-Finance (z. B. Retail-Kunden und Corporate Finance)
  • E-Financial Markets and Market Infrastructures (z. B. Algorithmic Trading und Marktregulierung)
  • IT-Infrastructure: Service Systems in E-Finance (z. B. Offshore Outsourcing im Bankenumfeld)

Ziel der Forschung im EFL sind neue Konzepte für die Produktions- und Vertriebsoptimierung sowie für die Schaffung von zusätzlichen Produkten und Erlösströmen.

Ein übergreifendes Projekt ist die Frankfurt Cloud, in deren Rahmen das EFL die Forschungsaktivitäten koordiniert: z. B. Gestaltung und Erprobung des technisch-wirtschaftlichen Managements von Clouds sowie des föderativen Zusammenwirkens von Clouds.

Das EFL legt Wert auf die Umsetzbarkeit seiner Forschungsergebnisse in die Praxis und kooperiert dabei eng mit seinen Partnerunternehmen. Es betreibt mehrere Kanäle des Wissens- und Technologietransfers, wie beispielsweise regelmäßig erscheinende Newsletter, Seminare bei den unterstützenden Unternehmen sowie eine Jahreskonferenz mit wechselnden Themenschwerpunkten.

Das 2002 in der Form eines eingetragenen Vereins gegründete EFL wird auf der öffentlichen Seite von den beiden Universitäten Frankfurt und Darmstadt sowie auf der privaten Seite von den Unternehmen Deutsche Bank, Deutsche Börse, DZ Bank Gruppe, Finanz Informatik, IBM, T-Systems, 360T und Interactive Data getragen. Seit 2008 hat es seinen Sitz im House of Finance. 2011 wurde das EFL als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet.

Ziel der Forschung im EFL sind neue Konzepte für zum

> einen die Produktions- und Vertriebsoptimierung, auf der anderen Seite

> für die Schaffung von zusätzlichen Produkten und Erlösströmen
 
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