Die Wissenschaftler im House of Finance sind sich bewusst, dass außeruniversitäre Verbindungen oder Tätigkeiten zu potenziellen Interessenkonflikten führen können. Diese Konflikte lassen sich nicht grundsätzlich vermeiden. Für Wissenschaftler sind Kontakte zu Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie der Zugang zu realen Daten aus der Praxis, den sie im Rahmen von Auftragsforschung, Forschungskooperationen und/oder Tätigkeiten als wissenschaftliche Berater erlangen, äußerst wertvoll. Darüber hinaus ist wissenschaftliche Forschung auf Drittmittel angewiesen – nicht zuletzt, weil auch Erfolg in der Drittmitteleinwerbung als ein Kriterium für Qualität gilt.
Bei allen Kontakten zu Politik und Wirtschaft muss die Forschungsfreiheit gewahrt bleiben. Der Staat fördert die Wissenschaft als unabhängige Autorität, die durch ihre Forschungsergebnisse der Gesellschaft dient. Eine freie und unabhängige Forschung ist Voraussetzung für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und ihre Ergebnisse. Die Goethe-Universität verpflichtet ihre Wissenschaftler daher zu Grundsätzen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis. Für private Spenden, Stiftungen und Sponsoring gelten die Richtlinien der Goethe-Universität zum Umgang mit Zuwendungen privater Dritter. Daher ist die Annahme privater Zuwendungen an die Freiheit von Forschung und Lehre und die Unabhängigkeit der Goethe-Universität von wirtschaftlichen und sonstigen partikularen Interessen geknüpft.





The European Central Bank’s Outright Monetary Transactions and the Federal Constitutional Court of Germany 









