Volker Wieland und Sachverständigenratskollegen erhalten Deutschen Mittelstandspreis

Als Impulsgeber für die politische Diskussion in Deutschland hat die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, in dem auch der Frankfurter Professor Volker Wieland vertreten ist, mit dem Deutschen Mittelstandspreis 2015 geehrt.

„Der Sachverständigenrat leistet mit seinen ordnungspolitischen Publikationen und Zwischenrufen einen entscheidenden Beitrag für die mittelständische Wirtschaft in unserem Land“, hieß es in der Begründung der Jury zur Preisverleihung am 7. September 2015 in Berlin. Die Auszeichnung in der Kategorie „Gesellschaft“ sei auch eine Anerkennung für die Freiheit und Unabhängigkeit des Gremiums, dem Prof. Christoph M. Schmidt als Vorsitzender sowie Prof. Peter Bofinger, Prof. Lars P. Feld, Prof. Isabel Schnabel und Prof. Volker Wieland angehören. Die Laudatio auf den Sachverständigenrat hielt der frühere Wirtschaftsminister Wolfgang Clement.

„Mit dem Deutschen Mittelstandspreis zeichnen wir Menschen und Institutionen aus, die die Soziale Marktwirtschaft im Ehrhardt’schen Sinn leben und dafür werben, die Unternehmergeist repräsentieren und für die ‚Freiheit‘ Verheißung und keine Drohung ist“, fasste MIT-Vorsitzender Carsten Linnemann zusammen.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) vertritt mit rund 30.000 Mitgliedern die Interessen der Mittelständler und setzt sich für mehr Unternehmergeist in der Politik ein. Der in den drei Kategorien Politik, Gesellschaft und Unternehmen ausgelobte Deutsche Mittelstandspreis würdigt herausragendes und nachahmenswertes Engagement im Interesse der mittelständischen Wirtschaft. Eine unabhängige Jury aus neun Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien (Börsen-Zeitung, Handelsblatt) unter Vorsitz der stellvertretenden CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Gitta Connemann zeichnete 2015 neben dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeld sowie die Tuchfabrik Gebrüder Mehler aus den Vorschlägen der MIT-Mitglieder aus.