2010

 

Prof. Dr. Theodor Baums in der Top Ten Liste von SSRN

baums_smallDer Artikel "Taking Shareholder Protection Seriously? Corporate Governance in the United States and Germany" von Prof. Dr. Theodor Baums, Goethe-Universität Frankfurt am Main, und Prof. Kenneth E. Scott, Stanford Law School, erreichte in der vergangenen Woche mit ca. 4.000 Zugriffen in der Download-Liste des Social Science Reseach Network (SSRN) in der Kategorie "European Private & Public Law Journals" einen excellenten Platz unter den Top Ten.



Prof. Dr. Theodor Baums

Abstract:
The paper undertakes a comparative study of the set of laws affecting corporate governance in the United States and Germany, and an evaluation of their design - if one assumes that their objective were the protection of the interests of minority outside shareholders. The rationale for such an objective is reviewed, in terms of agency cost theory, and then the institutions that serve to bound agency costs are examined and critiqued. In particular, there is discussion of the applicable legal rules in each country, the role of the board of directors, the functioning of the market for corporate control, and (briefly) the use of incentive compensation. The paper concludes with the authors' views on what taking shareholder protection seriously, in each country's legal system, would require.

Download des kompletten Artikels: http://papers.ssrn.com/abstract=473185
 

Future Development of Global Imbalances - New Policy Platform Paper now online


gerlach_smallThe new Policy Platform White Paper "Future Development of Global Imbalances" written by Prof. Stefan Gerlach is now published on the Policy Platform website. The research paper was prepared for the European Parliament's Economic and Monetary Affairs Committee.




Prof. Stefan Gerlach

Abstract

Global imbalances played an important role in setting the stage for the financial crisis by depressing real interest rates and supporting the search for yield. Central banks did not trigger this phenomenon but accommodated it. Monetary policy is not well suited to deal with current account imbalances and the resulting capital flows and asset price developments. Greater importance should therefore be attached to fiscal policy. While international cooperation is desirable, it is unlikely to achieve much whenever there is a conflict with important domestic policy issues. Nevertheless, the agreements reached at the G-20 Pittsburgh summit provides hope that cooperation will be improved.

The paper is available at: The Future of Global Imbalances

 

"Rettungsstrategie ohne Moral Hazard" - Neues White Paper der Policy Platform online

Die Finanzkrise 2007-2010 hat alle Beteiligten, darunter Zentralbanken, Aufsichtsbehörden und auch die Finanzindustrie selbst, unvorbereitet getroffen. Obwohl ein Zusammenbruch des Bankensystems – mit Ausnahme von Island – verhindert werden konnte, werden die ergriffenen Maßnahmen allgemein als ungeeignet für eine zukünftige Krisenpolitik angesehen. Der Haupteinwand bezieht sich auf die enormen Anreize für Fehlverhalten („moral hazard“), die mit staatsfinanzierten Rettungsmaßnahmen verbunden sind.

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Frankfurter Stadtgespräch fragt nach der Moral der Finanzkrise

Tom Königs, ehemaliger Frankfurter Kämmerer, und Prof. Reinhard. H. Schmidt von der Goethe-Universität diskutieren in neuer Reihe des Exzellenzclusters

FRANKFURT. Der Politiker Tom Königs und der Wirtschaftsprofessor Reinhard H. Schmidt sind die ersten Gäste beim „Frankfurter Stadtgespräch“, einer neuen Veranstaltungsreihe des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Frankfurter Kunstverein. Das Thema lautet: „Nach der Krise? Aus der Finanzkrise lernen: Was war und was noch kommen wird“. Die Moderation hat Peter Siller, Scientific Manager des Clusters. Das Auftaktgespräch findet statt am Donnerstag, 11. März, um 19.30 Uhr im Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44. Der Eintritt ist frei.

Im ersten Stadtgespräch geht es nicht nur um Konsequenzen aus der Krise für eine Reform des Finanzsystems. Hier haben Ökonomen bereits Pläne erarbeitet. Viele setzen auf mehr Transparenz bei Bankgeschäften und internationalen Transaktionen. Ein Hauptgegenstand der Diskussion im Frankfurter Kunstverein ist vielmehr ebenso die Frage, welche Lehren aus der Krise für die gesellschaftliche Ordnung und das Zusammenleben gezogen werden können: Ist die Moral der Krise auch eine Krise der Moral? Die Diskussion soll das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten – wissenschaftlich, politisch und kulturell.

Die Diskutanten sind ausgewiesene Experten auf ihren Gebieten. Beide haben auch einen engen Bezug zu Frankfurt. Tom Königs, Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages und ehemaliger Frankfurter Stadtkämmerer, spannt den Bogen von der Kommune bis zur Internationalen Finanzordnung. Reinhard H. Schmidt ist Professor für Internationales Bank- und Finanzwesen an der Goethe-Universität. Er zählt seit Jahrzehnten zu den herausragenden Wissenschaftlern, die sich mit dem deutschen und internationalen Finanzsystem befassen. Der Moderator Peter Siller war vor seiner Tätigkeit für den Cluster Leiter der Abteilung Inland der Heinrich-Böll-Stiftung und Mitglied des Planungsstabes im Auswärtigen Amt.

Informationen:
Peter Siller, Exzellenzcluster ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen’, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.normativeorders.net/frankfurter-stadtgespraech

 

Handelsblatt-Ranking: Inderst wieder bester Nachwuchsökonom

Volkswirte der Goethe-Uni in deutscher Spitzengruppe etabliert


FRANKFURT. Prof. Roman Inderst (39), Professor für Volkswirtschaft an der Goethe-Universität Frankfurt (GU), ist im vierten Jahr in Folge bester deutschsprachiger Ökonom unter 40. Im gerade erschienenen Handelsblatt-Ranking belegt der am House of Finance der GU tätige VWL-Professor gleich in mehreren Disziplinen Platz 1: Der Inhaber der Professur für „Finanzen und Ökonomie“ führt nicht nur mit deutlichem Abstand auf die Nächstplatzierten die Tabelle der besten Nachwuchsökonomen  an. Erstmals belegt er in diesem Jahr auch Platz 1 der „Top-100 Forschungsleistung“. Zudem ist Inderst in der Rangliste „Top-250 Lebensleistung“ auf einen beeindruckenden vierten Platz aufgerückt – die Erst- und Zweitplatzierten sind fast doppelt so alt wie er.

Auch auf den folgenden Rängen ist die GU gut vertreten: Bei den unter 40-Jährigen sind insgesamt sechs Forscher unter den besten 100 – „ein Zeichen für die gute Nachwuchspolitik der Goethe-Universität in den letzten Jahren“, wie Vizepräsident Prof. Rainer Klump betont, selbst Volkswirt. Darunter befindet sich schon auf Rang 25 die erst jüngst von der Harvard University an den Main gewechselte Prof. Nicola Fuchs-Schündeln.

Gleich 14 Volkswirte der GU sind in der Liste „Top-250 Lebenswerk“ vertreten und die „Top-100 Forschungsleistung“ nennt sechs Ökonomen der Universität Frankfurt.

„Damit zeigt sich, dass wir uns mit der Qualität der volkswirtschaftlichen Forschung in der Spitzengruppe in Deutschland etabliert haben und auf dem richtigen Weg sind“, betont der Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Prof. Alfons Weichenrieder, der sich selbst in der Liste „Top-250 Lebenswerk“ findet.

Roman Inderst war erst jüngst mit der bedeutendsten wissenschaftlichen Auszeichnung im deutschsprachigen Raum geehrt worden, dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigte sie sich als eine der forschungsstärksten Hochschulen.
 

Deutsche Bank bekennt sich zum Finanz- und Hochschulstandort Frankfurt

Förderung der Goethe-Universität um weitere 3 Mio. € bis 2012 verlängert

Die Deutsche Bank erneuert ihr Bekenntnis zum Finanz- und Hochschulstandort Frankfurt und wird die Goethe-Universität für drei weitere Jahre mit 1 Mio. € jährlich unterstützen.

Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank: "Unser Erfolg als global tätige Bank hängt wesentlich von der Qualität unserer Mitarbeiter ab. Wir brauchen die besten Nachwuchstalente und können auf Spitzenleistungen in Forschung und Wissenschaft nicht verzichten. Zudem wollen wir den Finanzplatz Frankfurt stärken, dem wir in vielfältiger Weise verbunden sind. Alle Beteiligten: die Universität, der Finanzplatz und die Deutsche Bank profitieren von dieser langjährigen und vertrauensvollen Partnerschaft."

Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt: "Wir sind sehr dankbar für dieses namhafte und langjährige Engagement der Deutschen Bank. Wir schätzen die Deutsche Bank als verlässlichen Partner und freuen uns insbesondere über das neuerliche Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort Frankfurt. Die Mittel erleichtern es der Goethe-Universität, ihre Position als eine führende Hochschule im Bereich der Finanzmarktforschung weiter auszubauen."

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Gastvortrag Prof. Leuz: Fair Value Accounting: Did it contribute to the Financial Crisis?

Bereits am 18. August 2009 hat Herr Prof. Christian Leuz von der Booth School of Business der University of Chicago ein gemeinsames Working Paper mit Prof. Christian Laux von der Abteilung Finanzen im House of Finance präsentiert. Titel der Abendveranstaltung und Inhalt des Working Papers waren "Fair Value Accounting: Did it Contribute to the Financial Crisis?". Die komplette Veranstaltung steht nun als Video (45 Minuten) online zur Verfügung. Über das Working Paper wurde inzwischen in den Medien auch schon vielfach berichtet, beispielsweise in einem sehr ausführlichen Beitrag im Handelsblatt.

Der Mitschnitt der Veranstaltung gibt einen noch ausführlicheren Einblick in die Themenstellung und hat in den letzten Monaten nichts von seiner Aktualität und Kontroversität verloren. Wir wünschen Ihnen interessante Einblicke in das Thema.

Link zum Video:                  HIER
Link zum Working Paper: http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1392645

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Commerzbank-Stiftung fördert interdisziplinäre Promotionsprogramme

Die Commerzbank-Stiftung unterstützt in den nächsten drei Jahren die Ausbildung von Studenten in interdisziplinären Promotionsprogrammen des House of Finance an der Goethe-Universität Frankfurt. Die Stiftung, die 1970 anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Commerzbank AG gegründet wurde und über ein Stiftungskapital von nunmehr gut 50 Millionen Euro verfügt, hat dem House of Finance hierfür eine Zuwendung in Höhe von 15.500 Euro jährlich zugesagt.

Die Commerzbank-Stiftung fördert ausgewählte Einrichtungen und Initiativen, die Aufgaben in kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Bereichen übernehmen und dadurch einen nachhaltigen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Prof. Dr. Wolfgang König, der Geschäftsführende Direktor des House of Finance, dankte den Stiftern im Namen der Goethe-Universität: „Wir freuen uns darüber, dass die interdisziplinäre Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Commerzbank-Stiftung ein wichtiges Anliegen ist.“

Gefördert werden sowohl das Graduiertenkolleg „Law and Economics of Money and Finance“, ein in der Bundesrepublik einzigartiges Projekt der interdisziplinären Doktorandenausbildung im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogrammes unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Haar und Prof. Dr. Uwe Walz, als auch ebenfalls interdisziplinäre Doktorandenseminare im Bereich Wirtschaftsinformatik und E-Finance unter der Federführung von Prof. Dr. Roman Beck.

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Policy Platform gesucht

Das House of Finance bündelt die wissenschaftlichen Kompetenzen der Goethe-Universität im Bereich Finanzen, Monetäre Ökonomie und Financial Law. Über 200 Personen (Professoren, Wissenschaftliche und Verwaltungsmitarbeiter) arbeiten hier zusammen. Die Policy Platform ist eine Kooperation der drei Institute Center for Financial Studies (CFS), Institute for Law and Finance (ILF) und Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS) im House of Finance und dort ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen 2/3 Stelle als

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w)

zu besetzt. Die Vergütung erfolgt - je nach Ausbildungs- und Kenntnisstand - bis zur Vergütungsgruppe TV-H, E-13.

Von Ihnen erwarten wir:
  • Abgeschlossenes, hervorragendes Studium im Bereich Wirtschaft oder Jura
  • Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten und eigenverantwortlichen Handeln
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Erfahrungen im Projektmanagement · Kommunikations- und Teamfähigkeit
Ihre Aufgaben:
  • Koordination und Unterstützung von Professoren bei der Erstellung von White Papers und Policy Letters
  • Vorbereitung von Workshop mit Praxisvertretern
  • Koordination und Unterstützung bei der Beantwortung von Presseanfragen
  • Pflege der Homepage mit dem CMS Joomla! 1.5
  • Vorbereitung einer Promotion

    Die Stelle ist befristet auf ein Jahr mit der Option der Verlängerung zu besetzen. Die Einstellung erfolgt je nach Eignung und Neigung in Voll- oder Teilzeit.

Ihre Bewerbung:
  • Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen Schwerbehinderter bzw. gleichgestellter Personen sind erwünscht. Ihre aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 07.03.2010 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .
 

Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Finanzbranche: CFS-Finanzplatzindex auf Vorkrisenniveau

Der CFS-Finanzplatzindex hat aktuell um 5,0 Punkte auf einen Wert von 108,6 zugenommen. Damit setzt sich der steigende Trend seit Q2 2009 weiter fort und der Indexwert erreicht erstmals wieder das Niveau vor der Insolvenz der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, die den Einstieg in die globale Finanzkrise markierte (Q2 2008: 108,7).

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23. Mai 2013: Notenbanken sollten Anleiheankäufe fortsetzen
Während sich die USA nach der Finanzkrise weiter erholen und trotz geringen Wachstums auf...
03. Mai 2013: Kommentar zur Europäischen Währungsunion, herausgegeben von Prof. Helmut Siekmann, erschienen
Der von Professor Siekmann herausgegebene Kommentar schließt eine Lücke zwischen den...
22. Apr 2013: Kontroverse Diskussion zur Bankregulierung
Am 19. April diskutierten Theodor Weimer, Vorstandssprecher der HypoVereinsbank, und Jan Pieter...