2010

 

Handelsblatt-Ranking: Inderst wieder bester Nachwuchsökonom

Volkswirte der Goethe-Uni in deutscher Spitzengruppe etabliert


FRANKFURT. Prof. Roman Inderst (39), Professor für Volkswirtschaft an der Goethe-Universität Frankfurt (GU), ist im vierten Jahr in Folge bester deutschsprachiger Ökonom unter 40. Im gerade erschienenen Handelsblatt-Ranking belegt der am House of Finance der GU tätige VWL-Professor gleich in mehreren Disziplinen Platz 1: Der Inhaber der Professur für „Finanzen und Ökonomie“ führt nicht nur mit deutlichem Abstand auf die Nächstplatzierten die Tabelle der besten Nachwuchsökonomen  an. Erstmals belegt er in diesem Jahr auch Platz 1 der „Top-100 Forschungsleistung“. Zudem ist Inderst in der Rangliste „Top-250 Lebensleistung“ auf einen beeindruckenden vierten Platz aufgerückt – die Erst- und Zweitplatzierten sind fast doppelt so alt wie er.

Auch auf den folgenden Rängen ist die GU gut vertreten: Bei den unter 40-Jährigen sind insgesamt sechs Forscher unter den besten 100 – „ein Zeichen für die gute Nachwuchspolitik der Goethe-Universität in den letzten Jahren“, wie Vizepräsident Prof. Rainer Klump betont, selbst Volkswirt. Darunter befindet sich schon auf Rang 25 die erst jüngst von der Harvard University an den Main gewechselte Prof. Nicola Fuchs-Schündeln.

Gleich 14 Volkswirte der GU sind in der Liste „Top-250 Lebenswerk“ vertreten und die „Top-100 Forschungsleistung“ nennt sechs Ökonomen der Universität Frankfurt.

„Damit zeigt sich, dass wir uns mit der Qualität der volkswirtschaftlichen Forschung in der Spitzengruppe in Deutschland etabliert haben und auf dem richtigen Weg sind“, betont der Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Prof. Alfons Weichenrieder, der sich selbst in der Liste „Top-250 Lebenswerk“ findet.

Roman Inderst war erst jüngst mit der bedeutendsten wissenschaftlichen Auszeichnung im deutschsprachigen Raum geehrt worden, dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigte sie sich als eine der forschungsstärksten Hochschulen.
 

Deutsche Bank bekennt sich zum Finanz- und Hochschulstandort Frankfurt

Förderung der Goethe-Universität um weitere 3 Mio. € bis 2012 verlängert

Die Deutsche Bank erneuert ihr Bekenntnis zum Finanz- und Hochschulstandort Frankfurt und wird die Goethe-Universität für drei weitere Jahre mit 1 Mio. € jährlich unterstützen.

Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank: "Unser Erfolg als global tätige Bank hängt wesentlich von der Qualität unserer Mitarbeiter ab. Wir brauchen die besten Nachwuchstalente und können auf Spitzenleistungen in Forschung und Wissenschaft nicht verzichten. Zudem wollen wir den Finanzplatz Frankfurt stärken, dem wir in vielfältiger Weise verbunden sind. Alle Beteiligten: die Universität, der Finanzplatz und die Deutsche Bank profitieren von dieser langjährigen und vertrauensvollen Partnerschaft."

Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt: "Wir sind sehr dankbar für dieses namhafte und langjährige Engagement der Deutschen Bank. Wir schätzen die Deutsche Bank als verlässlichen Partner und freuen uns insbesondere über das neuerliche Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort Frankfurt. Die Mittel erleichtern es der Goethe-Universität, ihre Position als eine führende Hochschule im Bereich der Finanzmarktforschung weiter auszubauen."

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Gastvortrag Prof. Leuz: Fair Value Accounting: Did it contribute to the Financial Crisis?

Bereits am 18. August 2009 hat Herr Prof. Christian Leuz von der Booth School of Business der University of Chicago ein gemeinsames Working Paper mit Prof. Christian Laux von der Abteilung Finanzen im House of Finance präsentiert. Titel der Abendveranstaltung und Inhalt des Working Papers waren "Fair Value Accounting: Did it Contribute to the Financial Crisis?". Die komplette Veranstaltung steht nun als Video (45 Minuten) online zur Verfügung. Über das Working Paper wurde inzwischen in den Medien auch schon vielfach berichtet, beispielsweise in einem sehr ausführlichen Beitrag im Handelsblatt.

Der Mitschnitt der Veranstaltung gibt einen noch ausführlicheren Einblick in die Themenstellung und hat in den letzten Monaten nichts von seiner Aktualität und Kontroversität verloren. Wir wünschen Ihnen interessante Einblicke in das Thema.

Link zum Video:                  HIER
Link zum Working Paper: http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1392645

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Commerzbank-Stiftung fördert interdisziplinäre Promotionsprogramme

Die Commerzbank-Stiftung unterstützt in den nächsten drei Jahren die Ausbildung von Studenten in interdisziplinären Promotionsprogrammen des House of Finance an der Goethe-Universität Frankfurt. Die Stiftung, die 1970 anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Commerzbank AG gegründet wurde und über ein Stiftungskapital von nunmehr gut 50 Millionen Euro verfügt, hat dem House of Finance hierfür eine Zuwendung in Höhe von 15.500 Euro jährlich zugesagt.

Die Commerzbank-Stiftung fördert ausgewählte Einrichtungen und Initiativen, die Aufgaben in kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Bereichen übernehmen und dadurch einen nachhaltigen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Prof. Dr. Wolfgang König, der Geschäftsführende Direktor des House of Finance, dankte den Stiftern im Namen der Goethe-Universität: „Wir freuen uns darüber, dass die interdisziplinäre Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Commerzbank-Stiftung ein wichtiges Anliegen ist.“

Gefördert werden sowohl das Graduiertenkolleg „Law and Economics of Money and Finance“, ein in der Bundesrepublik einzigartiges Projekt der interdisziplinären Doktorandenausbildung im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogrammes unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Haar und Prof. Dr. Uwe Walz, als auch ebenfalls interdisziplinäre Doktorandenseminare im Bereich Wirtschaftsinformatik und E-Finance unter der Federführung von Prof. Dr. Roman Beck.

 

Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Finanzbranche: CFS-Finanzplatzindex auf Vorkrisenniveau

Der CFS-Finanzplatzindex hat aktuell um 5,0 Punkte auf einen Wert von 108,6 zugenommen. Damit setzt sich der steigende Trend seit Q2 2009 weiter fort und der Indexwert erreicht erstmals wieder das Niveau vor der Insolvenz der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, die den Einstieg in die globale Finanzkrise markierte (Q2 2008: 108,7).

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04 July 2014: The current stance of European economic and financial legislation: A graphical overview
Researchers from SAFE | House of Finance provide a comprehensive map of the main economic and...
03 July 2014: Benjamin M. Friedman First Visiting Professor of Financial History
Benjamin M. Friedman, William Joseph Maier Professor of Political Economy at Harvard University,...
26 June 2014: Frankfurter Volkswirte sind spitze
Uni-Ranking der „WirtschaftsWoche“: Personaler sehen Goethe-Uni auf Platz 1 Die Frankfurter...