Finanzinstitute im ersten Quartal mit unerwartet positiven Umsatz- und Ertragszahlen / Unternehmen skeptisch gegenüber Einführung einer Finanztransaktionssteuer
Der CFS-Finanzplatzindex ist im zweiten Quartal 2012 um 2,2 Punkte auf 111,1 Punkte gestiegen. Damit zeigt das Geschäftsklima innerhalb der deutschen Finanzindustrie erstmals seit Anfang 2011 wieder eine positive Entwicklung. Der Anstieg stützt sich auf unerwartete Umsatz- und Ertragszuwächse bei den Finanzinstituten sowie positive Erwartungen für das zweite Quartal. Dabei präsentieren sich die Dienstleister der Finanzindustrie über alle Kennzahlen hinweg optimistischer als die Finanzinstitute selbst. In einer Sonderumfrage zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer und weiterer Regulierungsmaßnahmen zeigen sich die rund 400 befragten Unternehmen am Finanzstandort Deutschland überwiegend skeptisch, was die Lenkungseffekte der Maßnahmen betrifft. Sie vertreten die Ansicht, dass eine europaweite Abgabe auf Finanztransaktionen weder zu einer Stabilisierung der Finanzmärkte noch zu einer Beteiligung der Banken an den Kosten der Finanzkrise führen wird. Dagegen befürchten sie eine Verlagerung von Geschäftsaktivitäten. Von einer Einführung verbindlicher Verschuldungsgrenzen und höherer Eigenkapitalanforderungen erwarten sie negative Effekte auf die Geschäftsentwicklung der Finanzindustrie.
Weitere Informationen:
- Pressemitteilung
- Video der Pressekonferenz inkl. Präsentation
Der CFS-Finanzplatzindex basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland durch das Center for Financial Studies im House of Finance.
Der CFS-Finanzplatzindex ist im zweiten Quartal 2012 um 2,2 Punkte auf 111,1 Punkte gestiegen. Damit zeigt das Geschäftsklima innerhalb der deutschen Finanzindustrie erstmals seit Anfang 2011 wieder eine positive Entwicklung. Der Anstieg stützt sich auf unerwartete Umsatz- und Ertragszuwächse bei den Finanzinstituten sowie positive Erwartungen für das zweite Quartal. Dabei präsentieren sich die Dienstleister der Finanzindustrie über alle Kennzahlen hinweg optimistischer als die Finanzinstitute selbst. In einer Sonderumfrage zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer und weiterer Regulierungsmaßnahmen zeigen sich die rund 400 befragten Unternehmen am Finanzstandort Deutschland überwiegend skeptisch, was die Lenkungseffekte der Maßnahmen betrifft. Sie vertreten die Ansicht, dass eine europaweite Abgabe auf Finanztransaktionen weder zu einer Stabilisierung der Finanzmärkte noch zu einer Beteiligung der Banken an den Kosten der Finanzkrise führen wird. Dagegen befürchten sie eine Verlagerung von Geschäftsaktivitäten. Von einer Einführung verbindlicher Verschuldungsgrenzen und höherer Eigenkapitalanforderungen erwarten sie negative Effekte auf die Geschäftsentwicklung der Finanzindustrie.
Weitere Informationen:
- Pressemitteilung
- Video der Pressekonferenz inkl. Präsentation
Der CFS-Finanzplatzindex basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland durch das Center for Financial Studies im House of Finance.





Own Risk and Solvency Assessment Within the Solvency II Framework and its Interplay with the Quantitative Solvency Capital Requirements 









