Drei Millionen Euro für House of Finance-Stiftung

 

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, überreicht Präsident Werner Müller-Esterl Scheck als erste Tranche einer Zehn-Millionen-Euro-Zusage

Die neu eingerichtete House of Finance-Stiftung, die zukünftig Forschung, Weiterbildung und Wissenstransfer am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt befördern soll, kann eine große Einzahlung verzeichnen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Bank AG, Prof. Dr. Josef Ackermann, hat dem Präsidenten der Goethe-Universität, Prof. Dr. Werner Müller-Esterl, heute offiziell einen Scheck in Höhe von drei Mio. Euro im Namen des Stiftungsfonds Deutsche Bank überreicht.

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„Wir sind der Deutschen Bank für Ihren Beitrag sehr dankbar“, sagte Müller-Esterl. „Die House of Finance-Stiftung schafft unter anderem die Basis für weitere Spitzenberufungen, mit denen sich das House of Finance im internationalen wissenschaftlichen Wettbewerb profilieren kann.“ Der Präsident betonte bei dieser Gelegenheit die besondere Verantwortung der Goethe-Universität als Stiftungsuniversität bei der Einwerbung privater Mittel: Dank ihres 2008 verabschiedeten Stifterkodex sei die Transparenz der Mittelvergabe und Unabhängigkeit der Forschung umfassend gewährleistet. 

Ackermann würdigte die bereits hervorragende Positionierung des House of Finance. „Der Stiftungsfonds Deutsche Bank unterstützt das House of Finance dabei, seinen Rang als international renommierte Forschungs- und Lehreinrichtung auf dem Gebiet der Finanzwirtschaft weiter auszubauen und so auch den Finanzplatz Frankfurt zu stärken. Die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre ist dabei ein elementares Kriterium."

Die Goethe-Universität Frankfurt hatte im vergangenen März die Gründung der House of Finance-Stiftung bekanntgegeben, für die die Universität bisher Mittelzusagen in Höhe von umgerechnet rund 21 Mio. Euro einwerben konnte. Der Stiftungsfonds Deutsche Bank hat der House of Finance-Stiftung insgesamt zehn Mio. Euro zugesagt. Weitere Förderer sind das Bankhaus Metzler, die DekaBank, die Deutsche Vermögensberatung AG, die DZ BANK, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die UBS. Der Kapitalstock der Stiftung soll im Verlauf der nächsten Jahre weiter aufgebaut werden.