Volker Wieland verstärkt Kronberger Kreis


Volker Wieland, Professor für Geldtheorie und Geldpolitik am House of Finance, ist neues Mitglied im Kronberger Kreis. Wieland soll den wirtschaftsliberalen Expertenkreis in den Bereichen Geld- und Fiskalpolitik, Finanzmärkte und internationale Wirtschaftsbeziehungen verstärken. „Wir freuen uns sehr, dass wir Volker Wieland für den Kronberger Kreis gewinnen konnten", sagte Lars P. Feld, Leiter des Walter Eucken Instituts in Freiburg und Sprecher des Kronberger Kreises. Neben Feld und nun Wieland gehören dem Kronberger Kreis die Ökonomen Juergen B. Donges und Manfred J. M. Neumann sowie der Wirtschafts- und Kartellrechtler Wernhard Möschel an.

Der 1982 gegründete Kronberger Kreis erarbeitet als wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Marktwirtschaft (ehemals Frankfurter Institut) regelmäßig Studien und Reformvorschlägen zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen. Sein Ziel ist es, mit der Vorlage ordnungspolitischer Reformkonzepte Anstöße zur Weiterentwicklung der freiheitlichen Ordnung in Deutschland und Europa zu geben.

Volker Wieland hat seit November 2000 die Professur für Geldtheorie und Geldpolitik an der Goethe-Universität inne und organisiert die jährliche "The ECB and Its Watchers"-Konferenz, das wichtigste Treffen von Ökonomen und Zentralbankern in der Eurozone. Er ist Forschungsprofessor am Center for Financial Studies (CFS) und Gründungsprofessor des Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS) – beide im House of Finance. Wieland promovierte 1995 an der Stanford University in Kalifornien und arbeitete anschließend fünf Jahre lang als Economist und Senior Economist beim Federal Reserve Board der US-Notenbank.